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Geisaer Faschingsverein feiert Jubiläum

GEISA „Neujahrsschießen, Fastnachtsbegräbnisse und alle dabei öffentlichen und ärgerlichen Spektakel sind der schwersten Strafe unterworfen“ – diese für Faschingsfreunde horrende Verordnung aus dem Jahr 1786 hat heute in Geisa zum Glück keine Gültigkeit mehr.

 
Statt dessen kann das thüringische Grenzstädtchen in diesen Tagen das 70-jährige Bestehen seines Karnevalvereins feiern.
In der traditionsreichen Geschichte des „Hinkelshagener“ Fastnachtsbrauchtums haben „Prinz Thorsten V. vom Oberrain“ (Thorsten Siebert) und seine Durchlaucht „Prinzessin Martina I. vom Bachrain zu Hinkelshagen“ (Martina Laslopp) als nunmehr 55. Prinzenpaar das Regiment übernommen.
Anders als im obigen Zitat der „Hochfürstlich Fuldischen Verordnung von der Hegung der Zeitgeschichte“ von 1786 fällt Besuchern in dem kleinen Ulsterstädtchen der Fasching heute durch die bunt geschmückten Straßen und Häuser regelrecht ins Auge.
 
Die Straßen Geisas sind mit hunderten Wimpeln bunt geschmückt. Foto: Karl-Heinz Burkhardt
 
Die Freude am Faschingstreiben musste in Geisa mehrere Dämpfer aushalten: den großen

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70 Jahre Karnevalverein

 

70 Jahre Karnevalverein

Wenn in Geisa die Geiß meckert, sind die Narren los

Fastnachtstradition in der Ulsterstadt überlebte amtliche Verbote, Kriege, zwei Diktaturen und andere komplizierte Zeiten

Geisa – Vor 70 Jahren richtete der Geisaer Karnevalverein seine erste närrische Saison aus. Geisaer-Hinkelshagener-Carneval-Club

(GHCC) heißt der Verein seit 1970. Doch ist die Faschingstradition in der Ulsterstadt älter als sieben Jahrzehnte.

Aus dem Jahr 1786 stammt der erste urkundliche Beleg für das Fastnachtsbrauchtum in Geisa. In der „Hochfürstlich Fuldischen Verordnung von (der) Hegung der Zeitgeschichte“ wird die Einhaltung der geltenden Gesetze und Verordnungen angemahnt. Darin ist unter anderem vermerkt: „Das Neujahrsschießen, die sogenannten Hahlräder, Vermummungen auf Nicolai oder Christvorabend, Faßnachtsnachtsbegräbnisse und alle dabei öffentliche und ärgerliche Spektakel

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3700 Euro für Kinderkrebshilfe

Geisa Ein Benefizkonzert zur Unterstützung des Vereins „Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder“ Suhl und Erfurt organisierte der Geisaer Hinkelshagener Carneval-Club (GHCC) in der Stadtpfarrkirche Geisa. Das traditionelle Ex-Prinzenschlagen zum Saisonbeginn nutzten Ex-Prinz Gunar IV. vom Siebenborn und seine Ex-Prinzessin Natalie II. vom Fürstenstein, um sich als Paten für die gute Sache einzusetzen.

Der Kammerchor „Canticum Novum“, der im Jahre 2006

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Spritzig und witzig, frech und frivol

Ein Feuerwerk aus guter Laune, Gags und Humor ging zur traditionellen Fremdensitzung im Geisaer Kulturhaus über die Bühne. Sieben befreundete Vereine sorgten mit ihren Büttenreden, Liedern und Tänzen für ein anspruchsvolles, vierstündiges Programm.

Den Auftakt gestalteten Tobias Hepp und Thomas Günther mit bekannten

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Rathaus-Empfang für närrischen Adel

Geisaer Hinkelshagener Carneval-Club | Jubiläumssaison eröffnet / Karnevalisten überreichten Orden

Geisa – Der Rathaussaal in Geisa war gestern fest in närrischer Hand: Musikalischen Frühschoppen feierte dort der Geisaer Hinkelshagener Carneval-Club (GHCC). Zuvor fand in der katholischen Stadtpfarrkirche ein „närrischer“ Gottesdienst statt, wobei unter anderem der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht wurde. Pfarrer Uwe Hahner bekam den Saisonorden des GHCC überreicht, der ein Jubiläumsorden ist: Vor genau 70 Jahren wurde der Karnevalverein gegründet.

53 Prinzenpaare kürten die Geisaer seit 1939. Rund 40 dieser Exprinzessinnen und Exprinzen hatten gestern gemeinsam mit Elferrat und weiteren Vereinsmitgliedern an den Tischen im Rathaussaal Platz genommen und schunkelten

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