Karnevalsfahrt nach Mainz

 

Der GHCC besuchte in diesem Jahr die Narrenmetropole Mainz. Nach der  Ankunft am Rheinufer stand eine Stadtführung mit einem echte Meenzer  Mädche auf dem Programm. Wir erfuhren vieles aus der Geschichte und der Neuzeit u.a. auch den Grund, warum die Mainzer und Wiesbadener „ auf Kriegsfuß „ stehen. Sehr bedauerlich war, dass wir den Dom nicht besichtigen konnten, da der  Kardinal gerade einen Gottesdienst hielt.  Zum Abschluß des Stadtrundgangs besichtigten wir das Fastnachtsmuseum. Dabei fühlten wir uns in die 5. Jahreszeit versetzt.  Der Ursprung der Mainzer Fastnacht geht auf das Jahr 1837 zurück. Viele närrische Objekte wie kunstvoll bestickte Narrenkappen, verschiedene  Gardeuniformen, Orden, Dokumente, Fotos und Filme  konnten bestaunt werden.  Mancher von uns stand sogar in der Bütt mit der legendären Eule. Leider war der Weinpokal nicht gefüllt. Interessant waren die Schwellköpp, die wie  wir feststellten, ein enormes Gewicht haben. Auch an die unvergessenen Figuren der Fernsehfastnacht Rolf Braun, Ernst Neger, Toni Hämmerle,  Frau Babbich und Frau Struwwelich  u.v.a. wurden wir erinnert.

Nach einem schmackhaften Mittagessen im „Proviantmagazin“ ging es entweder mit der Kutsche oder per pedes in die Weinberge. Hier erfuhren wir viel Interessantes und Wissenswertes über den Weinanbau in Rheinland-Pfalz, der hier schon während der Römerzeit begann. Lustig ging es bei der Weinprobe mit einer gestandenen Winzerin zu. So manche ihrer Schlagwörter waren uns bekannt und mit jedem Schluck des leckeren  Weines wurden die Zungen lockerer, sodaß zum Schluß einLoblied auf Geisa geschmettert wurde.

Am Abend testeten wir das gute Bier in der Mainzer Hausbrauerei „Eisgrubbräu“.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am nächsten Morgen im Hotel fuhren wir erholt und frisch gestärkt zum ZDF-Fernsehgarten. Der stand natürlich ganz im Zeichen der Fußball-WM. Es war interessant zu erleben, wie so eine Fernsehsendung gestaltet wird und alle hatten ihren Spaß.

Den Abschluß der Fahrt bildete der Besuch des ehemaligen Zisterzienserklosters Eberbach in Eltville. Heute gibt es hier ein Weingut mit Hotel und Gastronomie. Bei einer lehrreichen Führung hörten wir so manches über das damalige Klosterleben. Die alte Klosterkirche wird wegen der guten Akustik gern für Konzerte genutzt. Wir kamen sogar in diesen Hörgenuß, da gerade eine Probe für das abendliche Konzert stattfand. Nach Besichtigung der Weinkellerei konnte man sich im Garten der Klosteranlage stärken.

 

Nun traten wir nach zwei erlebnisreichen Tagen die Heimreise an, um pünktlich zur Übertragung des Länderspiels Deutschland-Australien wieder in Geisa zu sein.  Und es war ja schon im Fernsehgarten klar, dass Deutschland das Spiel gewinnt. ( mo/ ghcc)